ANDREAS QUARTIER: DAS WOHNZIMMER DÜSSELDORFS

Düsseldorf, 22. Juni 2017. Das Andreas Quartier nähert sich mit großen Schritten seiner Fertigstellung. Um die Beziehung des neuen Viertels zur Stadt und den umliegenden Kunstinstitutionen zu unterstreichen, präsentiert der Aktionskünstler HA Schult am 22. Juni 2017 ein großformatiges Werk an der Fassade des ehemaligen Land- und Amtsgerichts in der Mühlenstraße. Das historische Gebäude ist Teil des Quartiers und wird aus diesem Anlass für alle Düsseldorfer geöffnet – ein Vorgeschmack auf seine spätere Funktion als „Wohnzimmer Düsseldorfs“.

Termine:

Öffentliche Besichtigungen der „Freiheitswand“ von HA Schult und Führungen durch das Andreas Quartier

Samstag, 24.06.2017, 11 - 15 Uhr

Sonntag, 25.06.2017, 11 - 15 Uhr

FREIHEIT – HA Schult Kunstaktion
Freiheit ist ein Thema, das sich HA Schult für seine 20 x 5 Meter große Installation im Andreas Quartier gewählt hat. In großen Buchstaben wird dieses Wort vom 22. bis 25. Juni 2017 an der Fassade des ehemaligen Land- und Amtsgerichtes aufscheinen. Darunter werden in vergrößerter Form gedruckte Statements von Düsseldorfer Bürgern gezeigt, die auf einen Aufruf HA Schults geantwortet haben: „Was verstehen Sie unter Freiheit? WO stehen wir heute, 2017?“. Die Antworten ergeben ein Stimmungsbild zu einem gewichtigen Thema.

HA Schult, der an der Düsseldorfer Akademie studiert hat, stellt diese Frage bewusst in einer Zeit, in der die Freiheit vieler Menschen in der Welt bedroht ist. „Freiheit ist das Gut, um das wir täglich kämpfen müssen“, sagt der Künstler und stellt fest: „Die Freiheit einer Gesellschaft ist so groß wie die, die sie ihrer Kunst gibt.“

Das Andreas Quartier
Mit dem 18.000 qm großen Viertel, das im Herzen der Altstadt das Karree von Mühlenstraße, Ratinger Straße, Liefergasse und Neubrückstraße einnimmt, bekommt die Stadt ein Quartier, das das Beste aus Gegenwart und Geschichte vereint. Es ist ein Wohnviertel, das gründerzeitliches Wohngefühl mit modernen Ansprüchen verbindet. Zugleich fügt es sich als lebendiger Körper in die Düsseldorfer Altstadt ein. Mit eigenen gastronomischen Angeboten, Büros, einem Hotel, einem neuen Platz sowie vielfältigen Kunst-Aktivitäten bereichert das Quartier seine Umgebung. Es integriert mehrere geschützte Baudenkmäler, bietet mit einem eigenen Ausstellungsraum jungen Künstlern neue Chancen und öffnet das ehemalige Land- und Amtsgericht für die Öffentlichkeit als „Wohnzimmer Düsseldorfs“.

Gastronomie und gesellschaftliches Leben

Das Wohnzimmer Düsseldorfs und das Hyatt House
An zentraler Position, im Entrée des Gerichtsgebäudes, befindet sich das Wohnzmmer Düsseldorfs mit einem Loungebereich und einer Bar. Herrschaftliche Architektur rahmt diesen offenen Ort, der als Treffpunkt für alle Bürger angelegt ist: Bewohner des Quartiers, Anwohner, Besucher, Hotelgäste und die Beschäftigten in den Büros. Das „Wohnzimmer Düsseldorfs“ dient zugleich als Frühstückscafé für die Hotelgäste des Hyatt House. Unter diesem Label werden von der Hyatt-Gruppe mit Küchen ausgestattete Studio-Suites für Langzeitgäste angeboten. Neben einem Concierge für die Bewohner ist im „Wohnzimmer Düsseldorfs“ auch der Kunst-Concierge anzutreffen. Er wird Besuchern als Führer und Türöffner zur Düsseldorfer Kunst- und Galerieszene dienen.

Im Erdgeschoss des Gerichtsgebäudes finden sich weitere gastronomische Angebote.

MASH und Café du Sommelier
Links und rechts vom Haupteingang eröffnen das Modern American Steak House, kurz MASH genannt, und das Café du Sommelier – eine Weinbar. Beide gehören zu dem Unternehmen Copenhagen Concepts. Die Restaurants im Gerichtsgebäude haben je eine Terrasse zur Mühlenstraße, Innenräume und einen Wintergarten zum Hof.

20° RestoBar
An der rechten Flanke des Gerichtsgebäudes wird ein spanisches Restaurant mit Bar eröfnnet. Sein Name 20° verweist auf das milde Klima im Mittelmeerraum und entsprechend entspannt soll die Atmosphäre sein. Verantwortlich für die Küche ist die Köchen Macarena de Castro aus dem mallorquinischen Sterne-Restaurant Jardin.

Mutter Ey Café & Galeire / Mutter Ey Platz
Gegenüber der RestoBar 20°, in einem modernen Bürogebäude, entsteht das Mutter Ey Café & Galerie. Es ist der legendären Galeristin Johanna Ey gewidmet. Im ersten Stock knüpfen Galerieräume an ihr Lebenswerk an. Hier können Studierende der Kunstakademie ihre Werke zeigen.

Auf Initiative der Düsseldorfer Jonges wird der Galeristin vor dem Café, auf dem Mutter Ey Platz, ein Denkmal gesetzt. Die brozene Skulptur, gestaltet von dem Bildhauer Bert Gerresheim, ist ein Geschenk der Frankonia Eurobau an die Stadt Düsseldorf.

Gastronomie Ratinger Straße
In der Ratinger Straße, Ecke Neubrückstraße, wird eine weitere Bistro Bar einziehen. Die Frankonia Eurobau verhandelt derzeit noch mit einem Betreiber über das Konzept.

Büros / Tagungs- und Seminarzentrum
Modern ausgestattete Büroräume befinden sich im rechten Bauteil des Gerichtsgebäudes sowie in den Neubauten am Mutter Ey Platz und an der Ratinger Straße, Ecke Neubrückstraße.

Als Mieter des linken Bauteils des Gerichtsgebäudes konnte Châteauform gewonnen werden. Das französische Unternehmen hat sich auf die Vermietung und den Betrieb von Konferenz- und Seminarräumen spezialisiert.

Die Büroflächen im Neubau an der Ratinger Straße, Ecke Neubrückstraße wurden von der Regus-Gruppe für das neue Businesscenter-Konzept „Spaces“ angemietet. Frankonia Eurobau selbst wird mit seiner Düsseldorfer Niederlassung im rechten Bauteil des Gerichtsgebäudes einziehen.

Der Ort und seine Geschichte

Das Andreas Quartier liegt an einem historisch bedeutsamen Ort. Unter dem Gerichtsgebäude fließt der nördliche Arm der Düssel. Er tritt hinter dem Gebäude als Kanal wieder zu Tage und mündet wenig später in den Rhein. An dieser Stelle wurde Düsseldorf gegründet.

Im Quartier finden sich mehrere Denkmäler. Am sichtbarsten ist das ehemalige Königliche Amtsgericht (errichtet 1913 und 1923). Im Hof des rechten Flügels findet sich die Originalfassade der ehemaligen Statthalterresidenz. Dieses Gebäudefragment stammt aus dem Jahr 1766. Weiterhin gehört die Fassade des ehemaligen Coelesterinnenkloster und spätere Palais Spinnrath zum Bestand des Andreas Quartiers. Das Gebäudefragment in der Ratinger Straße entstand 1696, 1805-12 wurde es zum Wohnhaus umgebaut.

Frankonia Eurobau – Investments mit Perspektive
Die 1992 gegründete Frankonia Eurobau AG mit Sitz in Nettetal gehört zu den großen Immobilienentwicklern in Deutschland. Zum Selbstverständnis des Unternehmens gehört die Verantwortung gegenüber den Städten und Käufern, die eine wertbeständige Geldanlage suchen. „Es ist wichtig, dass unsere Bauten so schön wie möglich werden“, sagt Unternehmensgründer Uwe Schmitz. Ein weiteres Kernthema der Frankonia, das ebenfalls im Andreas Quartier sichtbar wird, ist die Konzentration auf die Stadtmitte. „Wir bauen meist im absoluten Zentrum, an Orten, an denen Städte gegründet wurden und an denen Menschen sich oft seit Jahrhunderten wohlgefühlt haben“, betont Uwe Schmitz. Er stellt diese strategische Entscheidung in den Zusammenhang einer immer noch fortschreitenden Reparatur der Innenstädte, die im Krieg und in der Nachkriegszeit starl beschädigt worden waren.

Pressekontakt Frankonia Eurobau

Benno Maubach, Telefon 0211 - 41 55 82 40

Hilke Branding-Rettig, Telefon 040 - 22 63 28 90