Das Quartier

Historisches im Andreas Quartier

Als Teil der ersten Stadterweiterung von 1384 eroberte das Leben schon früh in der Geschichte Düsseldorfs das Gebiet zwischen Mühlenstraße und Ratinger Straße. Klöster, Kirchen und Bürgerhäuser standen an dieser Keimzelle der Stadt, Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz errichtete im 17. Jahrhundert hier Marstall und Hof-Oper, der Statthalter residierte hier in seinem Palais.

Schon zu den Zeiten des Kurfürsten waren die Straßen rund um das Areal des heutigen Andreas Quartiers gesäumt von Wohnhäusern. An Liefergasse, Ratinger Straße und Neubrückstraße lebten wohlhabende Düsseldorfer Bürger zwischen den Klöstern und Schulen des Viertels. Auch nachdem in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts das Königliche Amtsgericht erbaut worden war, dessen Klinkerfassade den denkmalgeschützten Eingangsbereich des Andreas Quartiers an der Mühlenstraße bildet, war der Bereich hinter dem Justizpalast von Wohnhäusern eingenommen.

Die Nutzung änderte sich erst nach dem zweiten Weltkrieg. In den 50er und 60er Jahren errichtete man anstelle der zerstörten Wohnhäuser nun Zweckbauten für den Gerichtsbetrieb. Wo einst der Kurfürst der Oper lauschte und zur Jagd satteln lies, wo der Statthalter Empfänge gab und wo die Düsseldorfer lebten und lachten, regierten nun die Paragraphen. 60 Jahre mussten ins Land gehen, bis der historisch gewachsene Charakter des Areals zurückkehrt. Mit dem Andreas Quartier erhielt das Gelände wieder seine angestammte Rolle als lebenswertes Zentrum im Gefüge der Stadt. Düsseldorf wurde zurückgegeben, was schon verloren geglaubt war.

Zeugnis der Stadtgeschichte

Nicht nur das denkmalgeschützte „Gesicht“ des Andreas Quartiers zur Mühlenstraße ist ein Zeugnis der Düsseldorfer Stadtgeschichte. So wie sich das Andreas Quartier in die Stadt einfügt, sind auch die Zeugnisse früherer Zeiten in das Quartier integriert.

Palais Spinrath

Es ist der Eye-Catcher der Ratinger Straße: das barocke Fassadenelement in AQ7. Anfang des 19. Jahrhunderts baute Düsseldorfs großer Stadtplaner und Architekt Adolph von Vagedes ein altes Kloster in ein mehrgeschossiges Wohnhaus um – das Palais Spinrath. Die denkmalgeschützte Fassade ist heute noch erhalten und wurde mit viel Aufwand und Sensibilität in das AQ7 des Andreas Quartiers integriert.

Statthalterpalais

Wo heute das Andreas Quartier steht, residierte von 1768 bis 1776 Graf Johann Ludwig Franz von Goltstein als erster Statthalter in seinem Statthalterpalais. Als Stellvertreter des regierenden Kurfürsten Carl Theodor hatte der Statthalter Anspruch auf einen repräsentativen Sitz. Das Gebäude an der Mühlenstraße ist nicht mehr erhalten, lediglich ein Teil der Gebäudefront ist heute noch in einem Innenhof des Andreas Quartiers zu bewundern.

Alle Fakten auf einen Blick

Das Andreas Quartier ist prägend für die Stadt Düsseldorf. Durch seine zentrale Lage, durch seine vielfältigen Angebote, durch seine hohe Qualität – und durch seine Größe. Die interessantesten Fakten des Quartiers sehen Sie hier auf einen Blick.

Das Andreas Quartier

  • 8 Gebäude
  • 18.000 m² Grundstücksgröße
  • 64.000 m² Bruttogeschossfläche (oberirdisch)
  • 635 Parkplätze in dreigeschossiger Tiefgarage

Die Wohnungen

  • Gebäude mit Eigentums- und Mietwohnungen
  • vielfältige Wohnungsgrößen für jeden Anspruch

Gewerbliche Nutzung

  • flexibel nutzbare Gewerbeeinheiten
  • 6 Einheiten für Gastronomie
  • 4.240 m² Gastronomiefläche